Therapiekonzept: Filme

Psychische Störungen werden in der heutigen Zeit enorm häufig diagnostiziert. Höherer Leistungsdruck in Schulen und an Universitäten, mehr Stress im Job und ständige Erreichbarkeit können mögliche Auslöser dafür sein. Betroffenen wird dringend geraten, sich so schnell wie möglich Hilfe zu suchen. Ein erster Ansprechpartner kann zum Beispiel der Hausarzt sein, der dann an entsprechende Experten weitervermittelt. Es gibt ganz unterschiedliche Therapierichtungen und -formen. Man kann zum Beispiel zwischen Psychoanalyse, tiefenpsychologisch-fundierter Therapie, systematischer Therapie oder kognitiver Verhaltenstherapie wählen. Zudem gibt es Musik-, Tanz- und Theatertherapie. Welches Therapiekonzept zu einem passt, ist von persönlichen Präferenzen abhängig. Ein eher neues Therapiekonzept nutzt Filme zum Behandeln von Symptomen. Filme sprechen Gefühle an und können dabei helfen, kritische Themen im Leben zu identifizieren und zu behandeln. An Universitäten wird derzeit daran gearbeitet, die wissenschaftliche Wirksamkeit dieses Konzepts zu bestätigen. Auch wenn man keine ausgeprägte psychische Störung hat, kann man Filme sehr gut nutzen, um Stress abzubauen, sich zu entspannen und auch, um auf andere Gedanken zu kommen.

(Visited 16 times, 1 visits today)